Leserbrief zum Artikel „Ude kein einziges Mal polemisch“ (23.07.13)

Am 23. Juli berichtet der Starnberger Merkur von unserer gelungenen Veranstaltung mit dem Spitzenkandidaten Christian Ude (SPD) wie folgt:

 

Im letzten Absatz des Artikels heißt es wörtlich: „Provinz ist halt doch Provinz, auch was das Schriftliche angeht. Vor der Bühne prangt ein vermutlich privat gebasteltes Plakat, das grammatikalisch verbesserungswürdig fordert: „CU in der Staatskanzlei“. Mit der Bildungsmisere hat Ude also schon mal Recht.“

Der Verfasser dieser Zeilen ist offensichtlich einem Wortspiel aufgegessen und hat sich augenscheinlich nicht die Mühe gemacht, dieses durch Nachfrage zu entschlüsseln. Unser Juso Christian Winklmeier war so freundlich und hat ihn aufgeklärt. Hier der verfasste Leserbrief an die Redaktion vom Starnberger Merkur:

Mit „CU in der Staatskanzlei“ bemalten die Jusos im Landkreis Starnberg ein Plakat auf Anregung Ihres Vorsitzenden Aljoscha Voggenreiter und mussten als Folge viele Fragezeichen in den Gesichtern der Pressevertreter sehen. Den Autor des Artikels „Ude kein einziges Mal polemisch“ scheint der polemikfreie Vortrag so verdutzt zu haben, dass er selbst zu diesem Stilmittel greifen musste. Den auf den ersten Blick grammatikalisch falschen Satz sieht er als Beweis für die von Ude angesprochene Bildungsmisere in Bayern. Vielleicht wollte sich der kritische Autor mit der genannten Bildungsmisere aber auch selbst auf die Schippe nehmen, weil er diesen Satz einfach nicht verstehen wollte? Man muss kein Dan Brown sein, um die Doppeldeutigkeit dieses Satzes zu erkennen: So wissen doch scheinbar viele Nutzer des Neulands namens Internet, dass mit der Abkürzung „CU“ zwar zum Einen der kommende bayerische Ministerpräsident, aber auch der Netzjargon „See you“ (zu deutsch: Man sieht sich) gemeint sein kann. Dieses in der Tat für manchen im Festzelt nur schwer erkennbare Rätsel wurde übrigens auf Facebook innerhalb von nur 16 Minuten gelöst. Gott sei Dank kann man also doch noch Hoffnung auf ein Ende der Bildungsmisere in Bayern haben. Nix für unguat, Herr Lochte, aber in Zukunft einfach uns fragen, in Neuland suchen oder gemäß Boethius (römischer Philosoph) handeln: „Si tacuisses, philosophus mansisses.“ (Christian Winklmeier)

Ihr seid gefragt! – Juso-Bundeskongress 2012

Ein echter Kampf der Meinungen in Magdeburg auf dem Juso-Bundeskongress! Zwei Jusos aus Starnberg erleben den politischen Austausch zwischen Parteispitze und Basis. von Peer Breier

Freitagfrüh, 5:30 Uhr, Treffen mit den Münchner Jusos am Sendlinger Tor, das politische Wochenende kann beginnen. Die wichtigsten politischen Themen  sollten von den busfahrenden Jusos schon bis zum Frühstück an der hinter Nürnberg liegenden Raststätte  abgearbeitet sein. Sozusagen als kleiner Vorgeschmack auf den 3 Tage andauernden Bundeskongress, wurde die europäische Refinanzierungskrise, das Merkel’sche Gesetz (umso schlechter ihr Kabinett arbeitet, in desto besserem Licht steht Frau Merkel) und Steinbrücks außerparlamentarischer Erfolg analysiert.

Gelebte Solidarität

Angekommen in Magdeburg, mussten wir zwei zuerst eine Unterkunft für die Nacht finden. Das Gästekontingent der bayerischen Jusos war erschöpft gewesen, die Parteienkasse leer und somit sprang für uns zwei Gäste aus Starnberg kein Hotelzimmer mehr raus. Mit der Absicht, bleibenden Eindruck bei den Magdeburgern und etwas Gutes in Sachen Außendarstellung zu tun (selbstverständlich alles im Dienste der Partei), kümmerten wir uns um eine private Unterkunft. Fündig wurden wir schließlich bei couchsurfing.org, wo uns zwei nette Studenten gratis ein Bett und eine Couch für zwei Nächte zur Verfügung stellten. Es lebe die gelebte Solidarität!

Die Unterkunft gesichert, konnten wir pünktlich zum Kongress aufbrechen.

Als Bayer überall gern gesehen

Angekommen an der Messehalle, gestaltete sich das erste Kennenlernen in etwa so:

Jusos Thüringen: Hallo, seid ihr auch Jusos? Woher kommt ihr?
Wir: Hey, wir kommen aus dem schönen Bayern.
Jusos Thüringen: Oh, Entschuldigung, dann seid ihr uns gleich unsympathisch.

Willkommen in der Genossen-Welt – Nichtsahnend, dass Bayern einen Änderungsantrag an den Juso Verband Thüringen gestellt hatte, wurden wir somit gleich mitten ins Geschehen katapultiert. Eine Begrüßungstasche, gestiftet von der Universität Magdeburg, sollte unsere Stimmung gleich wieder aufhellen. Warum dort unter anderem eine Mürbeteigbackmischung enthalten war, ist mir nicht ganz klar geworden, auf jeden Fall tauschten wir diese ganz wirtschaftlich gegen zwei Bier. Da heißt‘s noch, Jusos könnten keine Wirtschaft!

Danach ging es heiß her in der Konferenzhalle. Ich meine nicht wegen den Biergeschenken, sondern wegen den Anträgen auf Satzungsänderung der Jusos, die mal großen Widerstand und mal großen Beifall ernteten.

Es war mitreissend zu sehen, wie die jungen Delegierten sich für bestimmte Themen, mit denen sie sich sehr gut auskannten, engagierten. Für einen guten Leitfaden, der zwar die Ideale nach denen wir streben nicht aus dem Blick verliert, aber trotzdem Wirklichkeitsnah ist.

Mein Glaube an die Politik ist dadurch extrem gewachsen, auch wie sehr man Einfluss nehmen kann, wenn man sich nur für etwas einsetzt.

SPD Parteispitze über Europa, Merkel und „Ungläubige“

Besondere Highlights waren natürlich die Reden vom SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, Manuela Schwesig, familienpolitische Sprecherin, und dem designierten Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Eine Traube von Journalisten geleitete den provokant auftretenden Sigmar auf die Bühne.

Sigmar Gabriel fand schnell in sein Element. Ein Teil der hier in Deutschland arbeitenden Schweizer Banker betreibe „bandenmäßige Steuerhinterziehung“ und seien deswegen auszuweisen. Der Saal tobte. In Sachen Europa forderte er Frau Merkel dazu auf, endlich ehrlich zu sein Ross und Reiter zu benennen. Eine Rettung des Euroraums sei nicht umsonst zu haben, müssten aber immer mit dem Nutzen gegengerechnet werden. Es sei inakzeptabel, so Gabriel, dass jeder zweite Jugendliche in Griechenland oder in Spanien keine Jobs haben. Er schwor uns Jusos auf die internationale Tradition deutscher Sozialdemokratie ein, in dem er Willy Brandt mit den Worten  „Wir wollen ein Volk guter Nachbarn sein“ zitierte.

Einen direkten Angriff auf Frau Merkel erlaubte sich Manuela Schwesig bei dem Thema Familienpolitik. Wie der wissenschaftliche Sozialrat der Bundesregierung bereits festgestellt hat, sei die Einführung des Erziehungsgelds kontraproduktiv. Diese „Fernhalteprämie“ – Eltern, die ihre unter 3 Jahre alten Kinder nicht in eine staatliche Förderungseinrichtung geben, erhalten monatlich über 180€ – erschwere eine frühzeitige soziale Integrierung des Kindes. Die Äußerung von Frau von der Leyen, CDU Arbeitsministerin, das Betreuungsgeld sei ein bildungspolitische Katastrophe“ zeige die innere Zerstrittenheit der Koalition und Beweis genug, dass es sich bei der Einführung des Betreuungsgelds um reine CSU Klientelpolitik handelt. Mit dem Bonmot, „die Einzige, die von uns Betreuungsgeld kriegt ist Frau Merkel! Die kann dann mit ihrem schwarz-gelben Kindergarten nach Hause fahren!“ verabschiedete sich Frau Schwesig unter frenetischem Beifall der Jusos.

Peer Steinbrücks Auftritt wurde mit großer Spannung erwartet. Gleich zu Beginn seiner 40 Minuten dauernden Rede, ging Steinbrück auf das Verhältnis zwischen ihm und den Jusos ein, indem er an „Liebe Genossinnen und Genossen“ ein ironisches „herzliches Willkommen an alle Ungläubigen“ hängte. Eine Anspielung darauf, dass es viele für nicht möglich hielten, das Peer Steinbrück, innerparteilich eher dem pragmatischeren rechten Flügel zugeordnet, zu einem Juso Parteitag eingeladen wird.

War die Skepsis der Zuhörerschaft zu Beginn seiner Rede noch zu spüren, so wandelte sich die Skepsis zunehmend in offene Zustimmung. Bei konkreten Forderungen wie der Abschaffung des Ehegatten Splittings, Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften, sowie das Gegensteuern gegen die Mietexplosion, griff er Juso spezifische Themen auf, ohne das es als taktische Anbiederung an die Jusos aufgenommen werden konnte.

Gesellschaftliche „Fliehkräfte“

Mit der Einleitung „Wir müssen ehrlich miteinander umgehen“, nannte er seine Kritikpunkte am Juso Rentenkonzept. Er warf den Jusos vor, dass sie vorbei an der demographischen Entwicklung ein Rentenkonzept planen würden, das nicht zu finanzieren sei. Um Altersarmut zu verhindern, will Steinbrück vor allem den Niedriglohnsektor bekämpfen. Ein Mindestlohn von 8,50€ und das Prinzip „Gleiche Arbeit – Gleicher Lohn“ sollten dabei die ersten Schritte sein, um Altersarmut erst gar nicht entstehen zu lassen.

Steinbrück gestand, dass im Wahlkampf nicht das reine „Abarbeiten“ von Politikfeldern reiche. Wichtig sei es, eine sozialdemokratische Vorstellung davon zu vermitteln, wie man die  in der Gesellschaft wachsenden „Fliehkräfte“ eindämmen will. Steinbrück mahnte, das, wenn die Einkommensschere weiter auseinandergeht, es zu krassen sozialen Spannungen kommen wird. So gehe es im anstehenden Wahlkampf um nichts weniger als den sozialen Frieden Deutschlands.

Rotes Sofa: Auswertung des Fragebogens

In sechs Gemeinden haben wir Jusos im Unterbezirk Starnberg im vergangenen Sommer unser Sofa aufgestellt und vor allem Jugendliche geboten, mit uns über Politik zu diskutieren und einen Fragebogen auszufüllen. Die 185 ausgefüllten Bögen haben wir jetzt ausgewertet und an Landrat Roth, sowie die Bürgermeister und SPD-Ortsvereine der entsprechenden Gemeinden versandt.

Wenn Ihr die Ergebnisse sehen wollt, klickt oben auf die Überschrift!

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Jusos unterstützen Tim Weidner

Die Jusos im Unterbezirk Starnberg haben bei Ihrer letzten Mitgliederversammlung am 11.12.2011 einstimmig beschlossen, dass Tim Weidner bei den internen Wahlen zur Aufstellung des Landtagskandidaten/der Landtagskandidatin unterstützt wird. Die drei Vertreter der Jusos im Kreisvorstand, Simon Klügl, Daniel Pfaller und Christian Winklmeier, werden ihn mit ihrer Stimme unterstützen, wenn der Kreisvorstand eine Empfehlung beschließt.

 

Tim Weidner hat bereits im Spätsommer verkündet, dass er bei der Landtagswahl im Wahlkreis Starnberg antreten will. Tim hat in vielen Wahlkämpfen für die Kreis-SPD, sei es bei Landtags- oder Landratswahlen, bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann, wenn Not am Mann ist. Er hat immer bessere Ergebnisse erzielt als von „Experten“ vorhergesagt. Die Kreis-SPD ist es ihm schuldig, ihn bei diesem Wahlkampf, der eine große Möglichkeit bietet, einen Vertreter unseres Landkreises ins Maximilianeum zu entsenden, mit allen Kräften zu unterstützen. Kein anderes Mitglied des Kreisvorstands hat in ähnlicher Weise über so viele Jahre hinweg beständig sehr gute Arbeit für die Kreis-SPD geliefert. Deshalb hat er sich unsere volle Unterstützung verdient.

Neuer Internetauftritt der SPD Tutzing

Heute wurde die neue Internetseite des SPD Ortsvereins Tutzing freigegeben. Einfach mal reinschauen unter www.spd-tutzing.de.

Informationsveranstaltung zum Aldi-Logistikzentrum in Gilching

Viel wurde in den letzten Monaten über das geplante Aldi-Logistikzentrum, das südlich des bestehenden Gewerbegebiets Süd gebaut werden soll, diskutiert. Trotzdem ist zu spüren, dass in der Bevölkerung ein erheblicher Informationsmangel vorherrscht. Die Argumente der Bürgerinitiative, die sich für dieses Projekt einsetzt, werden nicht hinreichend belegt, einige Fakten bewusst nicht genannt.

 

Deshalb hat sich ein überparteiliches Bündnis aus SPD, CSU, Grünen, ödp, Jusos und BfG gegründet, das im Rahmen einer Informationsveranstaltung aufklären will und erläutert, warum man gegen das geplante Logistikzentrum ist.

 
Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, den 12. Oktober, um 19:30 Uhr im Schützenhaus. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

Jusos unterstützen Christian Ude

Die Jusos im Unterbezirk Starnberg unterstützen den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude bei einer möglichen Kandidatur als Ministerpräsident bei der Landtagswahl im Jahr 2013.

Christian Ude beweist neben  seiner hervorragenden Arbeit als langjähriger Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München auch als mehrmaliger und aktueller Präsident des Deutschen Städtetages, dass er sowohl in kommunalpolitischen als auch landes- und bundespolitischen Themengebieten große Kompetenz aufweisen kann.

Durch seine erfolgreiche Regierungsarbeit in München hat sich Christian Ude im ganzen Freistaat einen Namen gemacht und wird für seine charismatische Art und Weise geschätzt.

Aus seiner Regierungstätigkeit hervorgehoben werden muss sein langjähriger Kampf gegen Privatisierungen öffentlicher Betriebe. Der aktuell geplante Stellenabbau bei e.on zeigt einmal mehr, dass es ein Fehler war und ist, öffentliche Betriebe zu privatisieren.

Wir Jusos im Unterbezirk Starnberg wünschen Christian Ude alles erdenklich Gute bei einer Kandidatur zum Ministerpräsidenten und werden ihn mit allen Kräften unterstützen.

Rotes Sofa im Kreisboten vom 06.08.2011

Im Starnberger Kreisboten erschien am 06.08.2011 ein Bericht über die Aktion der Jusos im Unterbezirk Starnberg:

Kreisbote 2011 08 06

Toller Start mit dem „Roten Sofa“

Ein hervorragendes Zwischenfazit dürfen wir Jusos nach den ersten vier Veranstaltungen in der Aktionsreihe „Rotes Sofa“ feiern.

Neben vielen Gesprächen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auf unserem Sofa konnten auch über 150 ausgefüllte Fragebögen eingesammelt werden. Da der Fragebogen neben bundespolitischen Fragen auch Platz für kommunale Themen beinhaltet, können wir Jusos die Ergebnisse aus dem Fragebogen an die entsprechenden Ortsvereine der SPD und an die kommunalen Entscheidungsträger weiterleiten.

Da vor allem sehr viele Jugendliche Spaß daran hatten, Ihre Wünsche aufs Papier zu bringen, erhoffen wir Jusos uns, dass wir mit den Ergebnissen aktiv in die Jugendpolitik eingreifen können. Wir haben in den Gesprächen mit Euch wahrgenommen, dass sich oftmals keine Entscheidungsträger im Ort mit Euren Problemen und Anregungen befassen. Mit Euren zahlreichen Anregungen können wir diese Lücke schließen und eine starke Lobby für Eure Interessen aufbauen.

Konkrete Ergebnisse zu den jeweiligen Befragungen in Seefeld, Gauting, Wörthsee und Starnberg werden demnächst veröffentlicht.

Die nächste Station des „Roten Sofas“ ist für kommenden Samstag in Berg geplant. Neben den politischen Gesprächen mit uns, habt Ihr die Möglichkeit, beim Bogenschießturnier der Berger SPD teilzunehmen. Weitere Informationen dazu findet ihr unter http://www.spd-berg.de/doc_00913.htm.

Fotos von den Veranstaltungen findet Ihr unter: http://dfxnet.de/spd/starnberg/spd_fotos/Rotes-Sofa-der-Jusos/

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Jahreshauptversammlung der Jusos

Der neu gewählte Vorstand der Jusos im Unterbezirk Starnberg: Christian Winklmeier, Aljoscha Voggenreiter, Conny Starp, Lukas Schnorfeil, Daniel Pfaller und Simon KlüglBei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Jusos im Unterbezirk Starnberg standen unter anderem ein Rückblick auf  die Aktivitäten des Vorjahres sowie Neuwahlen des Vorstands auf der Tagesordnung. Desweiteren wurde über die zukünftigen Aktivitäten beratschlagt.

Der Vorsitzende Christian Winklmeier betonte zunächst, dass die Zusammenarbeit im Unterbezirk hervorragend funktioniert habe und einige Projekte mit großem Erfolg durchgeführt werden konnten.

So initiierten die Jusos im vergangenen September eine vielbeachtete Anti-Atomkraft-Demonstration in Gilching, die vor allem in den Reden von Natascha Kohnen, Generalsekretärin der Bayern SPD, sowie Ludwig Hartmann, Grünen-Landtagsabgeordneter, ihren Höhepunkt fand. Ende März veranstalteten die Jusos zusammen mit dem Bundeswahlkreis und dem Starnberger Ortsverein der SPD eine Veranstaltung zum Thema „Wikileaks und Cyberkrieg“ – Podiumsdiskussion zur Informationsfreiheit im Internet“, die mit dem SPD-Urgestein und Vorstand des PEN-Clubs, Johano Strasser sowie dem Mitbegründer des Chaos Computer Clubs, Dr. Julius Mittenzwei, prominente Diskussionsteilnehmer zu Wort kommen ließ.

In internen Diskussionveranstaltungen mit vielen SPD-Ortsvereinen wie Herrsching und Seefeld wurden zukünftige gemeinsame Projekte besprochen, die zum Ziel haben sollten, Jugendliche zu mobilisieren und für die Politik zu begeistern.

Ein Ergebnis dieser Diskussionen ist die eine sogenannte „Rote-Sofa-Tournee“, die am 3.7. in Seefeld beginnt und zum Ziel hat, mit vielen Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und mittels Fragebogen die Bedürfnisse und Wünsche der Jugend im Landkreis zu erfassen. Im Laufe dieses Jahres sollen etwa 10 Gemeinden besucht werden.

Inhaltlich wurde beschlossen, sich weiterhin dem Bildungskonzept des Gilchinger Bürgermeister Manfred Walter anzuschließen. Die Jusos unterstützen die Forderung nach einem Bau einer FOS/BOS im Landkreis und wehren sich gegen den Bau eines Gymnasiums in Herrsching. Es ist sinnvoller, das Geld in den Bau einer FOS/BOS zu investieren als durch den Bau eines zweiten Gymnasiums beide Gymnasien in Gilching und Herrsching jeweils nur halb auszulasten.

 

Die Jusos fordern den CSU-Kreisverband Starnberg, Landrat Roth und den Finanzminister Fahrenschon auf, sich vom Bau eines zweiten Gymnasiums im westlichen Landkreis zu verabschieden und stattdessen die Ansiedelung einer FOS oder BOS zu unterstützen!

 

Der neue Vorstand setzt sich größtenteils aus den Mitgliedern des alten zusammen. Vorsitzender bleibt der Gilchinger Christian Winklmeier. Zur Stellvertreterin wurde Conny Starp (Gauting) gewählt. Als Schriftführer fungiert Lukas Schnorfeil (Wörthsee). Zu Beisitzern wurden Aljoscha Voggenreiter (Pöcking), Simon Klügl (Andechs) und Daniel Pfaller (Krailling) gewählt.

Zu guter Letzt durfte der Vorsitzende noch eine positive Nachricht vermelden. Nach 26 Mitgliedern im Jahr 2008 und 36 im Jahr 2010 ist die Mitgliederanzahl mittlerweile auf 43 gestiegen. Das ergibt einen Zuwachs von knapp 20% im Vergleich zum Vorjahr.